Intensivpflege

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Intensiv- und Heimbeatmungspflege

Wir haben seit nunmehr über 15 Jahren große Erfahrung in einem weiteren spannenden Tätigkeitsfeld, nämlich der Intensiv- und Beatmungspflege in der häuslichen Umgebung. Hier stellen wir Menschen mit entsprechenden Einschränkungen ganze Behandlungsteams, die beginnend bei stundenweiser Versorgung bis hin zur 24-Std.-Vollversorgung engagierte und qualifizierte Pflege leisten, egal ob es sich dabei um Einschränkungen durch eine ultrahohe Querschnittlähmung, Erkrankungen der Atemwege oder degenerative bzw. Autoimmunerkrankungen handelt. Eine derartige Maßnahme ist sehr personalaufwändig, aber stellt auch erhebliche logistische Probleme.

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Ein Problem hierbei ist der Umstand, dass für jeden einzelnen Betroffenen ein Team  qualifizierter Pflegekräfte eingestellt (und bezahlt) werden muss, die Krankenkassen aber bei jeder Pflegeunterbrechung (z.B. durch Klinikaufenthalt) sofort die Zahlung einstellen, so dass eine Kalkulation der Pflegekosten sich äußerst schwierig gestaltet.

In Zusammenarbeit mit Berufsgenossenschaften und Krankenkassen versuchen wir und qualifizierte Alternativen im jeweils eigenen Haushalt zum Krankenhaus. oder Heimaufenthalt anzubieten.

Möglich sind auch Betreuungsmodelle im Rahmen des Betreuten Wohnens, die dadurch erheblich kostengünstiger werden.

Die in diesem Bereich eingesetzten examinierten Pflegekräfte  werden von unseren erfahrenen Kolleg(inn)en intensiv auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet und besuchen entsprechende Schulungen und Weiterbildungen.

Pflege in diesem Bereich bedeutet Arbeit in sehr sensiblem Umfeld:

Einerseits muss  hochqualifiziert Krankenbeobachtung (v. a. Haut-, Blasen-, Kreislauf-, Tracheostoma- Beobachtung)  geleistet werden sowie sicheres Geräte-Monitoring beherrscht werden, und bei Bedarf müssen ruhig und sicher die notwendigen Pflegemaßnahmen getroffen bzw. weitere medizinische oder rehabilitative Maßnahmen eingeleitet werden.

Andererseits bewegen sich unsere Pflegekräfte im häuslichen Umfeld des Betreuten, in dessen Familie, und müssen laufend überprüfen, wieviel Hilfe zur maximalen Selbständigkeit gefordert und andererseits wieviel persönlicher Freiraum und Intimsphäre für ihn und seine Familie notwendig ist. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe genauso wie verschieden hygienische Standards sind auch ein Dauerthema, mit dem man sensibel und dennoch klar umgehen muss.

Dies erfordert neben den “handelsüblichen” pflegerischen Qualitäten viel Feingefühl und die Bereitschaft - z. B. beim Ausfall der Beatmung - von “Null auf Hundert” zu kommen und schnell das in diesem Moment richtige zu tun.

Gleichzeitig ergibt sich die seltene Möglichkeit mit einem Patienten und dessen Umfeld in eine längere Beziehung zu treten und Pflege zu planen und mit Zeit und ohne Druck durchzuführen.

Auch, wenn wir inzwischen eine ganze Reihe von Intensivpatienten betreuen, haben wir uns bewusst entschieden, ein regionaler Anbieter zu bleiben. Das hat v. a. Qualitätsgründe: Nur so ist eine ganzheitliche Betreuung und Sicherung der Qualität wirklich möglich.  Wir bilden Mitarbeiter(inn)en fort und entwickeln neue Instrumente zum dauerhaften Lernen. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Weiterbildung der Führungskräfte, sprich Teamleitungen. Weiter werden wir “Springer” schulen, die nicht nur in Notzeiten in einzelnen Teams aushelfen können, sondern, die besonders qualifiziert sind und mit dieser Qualifikation auch neueren Teams zur Seite stehen.

Und letztlich gibt es eine enge Kooperation mit den regionalen Beatmungszentren. Die sind in unserem Fall vor allem die Asklepios-Klinik Hamburg-Harburg, die LungenClinic Großhansdorf und das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg (Boberg).

Ihre Ansprechpartner für den Bereich Intensivpflege sind unsere Pflegedienstleitungen:

Carmen Plewe (östl. Hamburger Stadtteile und angrenzendes Holstein) oder

Mara Tomic (west. Hamburger Stadtteile und angrenzendes Holstein).

Gerne helfen wir Ihnen auch bei Beratungsanfragen oder dem Kontakt mit Krankenkassen und anderen Kostenträgern.